Challenges 2026

Bericht Challenge mit Snookerspieler Jenson Schmid

Snooker ist ein Sport der Ruhe, Präzision und Haltung erfordert. Wer Jenson Schmid an unserem You­Point Challenge erlebt hat, spürt sofort: Hier geht es nicht nur um Kugeln und Punkte, hier geht es um Charakter. Und genau darin berührt Snooker etwas zutiefst Biblisches. Der Snookerspieler sammelt sich vor jedem Stoss. Er richtet sich aus, atmet, sucht den richtigen Winkel. Es ist ein Moment der Stille, der Konzentration, fast wie ein Gebet. Auch Jesus zieht sich immer wieder zurück, um zu hören, zu ordnen, sich neu auszurichten. «Seid still und erkennt…» (Ps 46,11), dieser Satz könnte ebenso gut über jedem Snookertisch stehen. Snooker lehrt auch Demut. Fehler gehören dazu. Doch wie im Glauben gilt: Der Fehler ist nicht das Ende. Gnade bedeutet, dass ein neuer Stoss, ein Neuanfang möglich ist. Ein Frame kann sich drehen, ein Leben auch. Und Snooker ist ein Sport des Respekts. Kein Triumphieren über den Gegner, keine lauten Gesten, sondern Würde, Fairness, gegenseitige Achtung. Es ist die Haltung, die Paulus beschreibt: «Einer achte den anderen höher als sich selbst». (Phil 2,3). Jenson Schmid hat uns gezeigt, wie professionell, ruhig und fokussiert ein junger Spieler auftreten kann. Sein Stil erinnert daran; wahre Stärke ist nicht laut, sondern klar. Nicht aggressiv, sondern zielgerichtet. Nicht selbstbezogen, sondern respektvoll. Vielleicht ist das die schönste Verbindung zwischen Snooker und christlichem Glauben: Beide laden ein, das Leben mit Haltung zu spielen, mit Ruhe, mit Respekt, mit einem Blick für das Wesentliche. Und manchmal führt Gott uns, wie ein guter Stoss, nicht direkt, sondern «über Bande» ans Ziel.

Bericht Challenge Skilegende der 80er Jahre Pirmin Zurbriggen

«Ich habe alles auf Jesus gesetzt»

Pirmin Zurbriggen erzählt, dass sein Weg schon in seiner Kindheit im Saastal be­gann. Seine Grosseltern glaubten tief an Gott, dieser Glaube prägte seine Eltern und später auch ihn. Heute sagt Pirmin als Vater und Grossvater: «Die Liebe in der Familie trägt durch alles». Als Jugendlicher erlebte er Momente, die ihn bis heute stärken: Die ganze Familie ging gemeinsam in den Gottesdienst. Kein Handy, kein Lärm, einfach Ruhe und Zeit für Gott. Diese Stille wurde für ihn zu einem inneren Halt. Wenn er Jugendlichen heute etwas mitgeben darf, die unter Druck stehen, Social Media, Vergleiche, Unsicherheit, sagt er: «Sucht die Ruhe». Nicht weglaufen, sondern einen Ort finden, an dem das Herz wieder ruhig wird. Vor einem wichtigen Rennen teilte Pirmin das Zimmer mit Skirenn­fahrer Daniel. Daniel war nervös und schlief kaum. Pirmin fand im Zimmer eine Gideon‑Bibel, las ein paar Verse aus dem Neuen Testament und wurde ruhig. Er schlief tief und startete am nächsten Tag klar und fokussiert. Darum sagt er bis heute: «Ich habe alles auf Jesus gesetzt». Bevor er zurück ins Wallis fuhr, wartete noch ein Highlight auf die Jugendlichen: der interne YouPoint‑Slalom, exklusiv für die «YouPointer».

Die Zeiten waren stark:
1. Lukas – 6,99 Sekunden 
2. Fabian – 7,06 Sekunden
3. Leana – 7,43 Sekunden 
4. Dominic & Rafael – 8,00 Sekunden
5. Simon – 8,29 Sekunden

Auch Pirmin machte mit, mit Humor und einem breiten Lächeln lief er den Slalom in 9,66 Sekunden. Die Jugend­lichen und Erwachsenen feierten ihn. Viele Besu­cherinnen und Besucher aus Madiswil und der Umgebung kamen zur YouPoint‑Challenge. Beim Apéro im YouPoint Jugendraum wurde gelacht, er­zählt und gefeiert. Ein Abend voller Wärme, Glauben und echter Freude.